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Auto

Fahrtauglichkeitsprüfung: selbst testen oder freiwillig prüfen lassen

Deine Fahrtauglichkeit kannst du selbst testen, mit zwölf ehrlichen Fragen für die nächste Fahrt. Oder du lässt sie freiwillig prüfen: beim ADAC, beim TÜV, bei DEKRA, in einer Fahrschule oder bei der Verkehrswacht. Das Ergebnis bleibt bei dir, an die Führerscheinstelle geht nichts.

Einen Punktwert, der die Fahrtauglichkeit sicher misst, gibt es allerdings nicht. Die Unfallforschung hat mehrere hundert Zusammenhänge zwischen Testwerten und tatsächlichem Fahrverhalten geprüft — nur zehn davon waren statistisch bedeutsam. Ihr Fazit: Heute verfügbare Leistungsmaße sagen die Fahrkompetenz kaum besser voraus als das Geburtsjahr, und das Geburtsjahr ist dafür zu ungenau. Was weiterhilft, sind Fragen an sich selbst und eine Fahrt mit jemandem, der daneben sitzt und zuschaut.

Von Sven Schultz Zuletzt geprüft am Grundlage: amtliche Verkehrsunfallstatistik, Unfallforschung und Verkehrspsychologie, Mindeststandards des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, Straßenverkehrsgesetz, Fahrerlaubnis-Verordnung, EU-Führerscheinrichtlinie vom Oktober 2025, Angaben von ADAC, TÜV und DEKRA

Auf einen Blick

Stimmt

  • Bei der Rückmeldefahrt kann man nicht durchfallen
  • Freiwillige Checks gehen nicht an die Führerscheinstelle
  • Fahreignung und Fahrkompetenz sind zwei verschiedene Dinge

Stimmt nicht

  • Ein Online-Test kann die Fahrtauglichkeit messen
  • Ab einem bestimmten Alter gibt es in Deutschland eine Pflichtprüfung
Bevölkerungsanteil 65 und älter
22,7 Prozent
Anteil an Unfällen mit Personenschaden
16,0 Prozent
Rückmeldefahrt
30 bis 45 Minuten Fahrt plus 10 bis 20 Minuten Gespräch
ADAC Fahr-Fitness-Check
ab 75 Euro für Mitglieder, ab 95 Euro sonst (Stand 28.09.2026)

Wo kann ich meine Fahrtauglichkeit freiwillig prüfen lassen?

Beim ADAC, beim TÜV, bei DEKRA, in Fahrschulen und bei den Verkehrswachten. Die Angebote unterscheiden sich stark. Beim ADAC und bei der Rückmeldefahrt fährst du im eigenen Auto, und jemand schaut zu. TÜV und DEKRA arbeiten mit Leistungstests, je nach Angebot auch mit einer ärztlichen Untersuchung und einer Fahrt.

Die Rückmeldefahrt ist eine Fahrt im eigenen Auto, bei der eine Fachperson mitfährt und dir danach sagt, was sie gesehen hat. Anbieter sind Fahrschulen, Verkehrswachten und Automobilclubs, dazu ADAC, TÜV und DEKRA.

Freiwillige Angebote im Überblick
AngebotWas passiertDauer Kosten
Rückmeldefahrt (Fahrschulen, Verkehrswachten, Automobilclubs)Eine Fachperson fährt im eigenen Auto mit, danach ein Gespräch30 bis 45 Minuten Fahrt, 10 bis 20 Minuten Gesprächje nach Anbieter
ADAC Fahr-Fitness-CheckVorgespräch, Fahrt im eigenen Auto mit Fahrlehrerin oder Fahrlehrer, Auswertung. Ohne ärztliche Untersuchung45 Minuten Fahrt, insgesamt 1 bis 1,5 Stundenab 75 Euro für Mitglieder, ab 95 Euro sonst (Stand 28.09.2026)
TÜV (TÜV SÜD, TÜV NORD, TÜV Hessen)Leistungstests zu Reaktion, Konzentration und Aufmerksamkeit, Gespräch mit einer Verkehrspsychologin oder einem Verkehrspsychologen, ärztliche Untersuchung je nach Angebot, bei Bedarf eine Fahrtnicht veröffentlicht, Fahrt beim TÜV Hessen höchstens 60 Minutenauf Anfrage
DEKRA Mobilitäts-Checkdrei Teile, einzeln oder zusammen: psychologische Untersuchung, ärztliche Untersuchung, Beobachtungsfahrt im Fahrschulwagen mit Fahrlehrer und Verkehrspsychologenicht veröffentlichtauf Anfrage
Online-Test des VerkehrssicherheitsratsSehen, Hören und Aufmerksamkeit am Bildschirm, anonymwenige Minutenkostenfrei
„sicher mobil“ (Verkehrswacht und Automobilclubs)Gesprächsrunde mit 8 bis 20 Personen, ohne Fahrt1,5 bis 2 Stundenkostenfrei

Den ADAC-Check gibt es nur an ausgewählten Orten, angemeldet wird über den Regionalclub. Beim TÜV SÜD, beim TÜV Hessen und bei DEKRA gibt es am Ende ein schriftliches Ergebnis.

Leistungstests haben eine Grenze: Einzelne Testwerte sagen das Fahren im echten Verkehr kaum voraus. Bei DEKRA lässt sich eine Beobachtungsfahrt dazunehmen, beim TÜV gehört eine Fahrt bei Bedarf dazu.

An die Führerscheinstelle geht bei keinem dieser Angebote etwas. Beim ADAC ist eine Meldung an Behörden nach eigener Aussage ausgeschlossen. DEKRA gibt die Ergebnisse weder an Behörden noch an andere Personen weiter. Beim TÜV bleiben Gespräche und Ergebnisse vertraulich. Für die Rückmeldefahrt schreibt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat: „Es ist keine Meldung an die Fahrerlaubnisbehörde vorgesehen.“

Für einen ersten Blick gibt es den Online-Test des Verkehrssicherheitsrats. Er prüft in wenigen Minuten Sehschärfe, Kontrast- und Farbsehen, das Hören und die Aufmerksamkeit. Der Verkehrssicherheitsrat schreibt selbst dazu, dass er keinen professionellen Test ersetzt.

Was sagen die Unfallzahlen?

2024 waren 16,0 Prozent aller an Autounfällen mit Personenschaden beteiligten Fahrenden 65 Jahre und älter — bei einem Bevölkerungsanteil von 22,7 Prozent. Bei den 18- bis 24-Jährigen ist es umgekehrt: 15,0 Prozent der Beteiligten bei 7,2 Prozent Bevölkerungsanteil. Von rund 312.000 beteiligten Autofahrenden waren 48.000 ab 65.

Eine zweite Zahl gehört dazu, sonst entsteht ein schiefes Bild: Waren Ältere an einem solchen Unfall beteiligt, wurden sie in 68,4 Prozent der Fälle hauptsächlich verantwortlich gemacht. Bei den 18- bis 24-Jährigen waren es 65,9 Prozent, bei den 25- bis 64-Jährigen 52,3 Prozent. Beides zusammen ergibt das vollständige Bild: seltener beteiligt, dann aber häufiger als Verursacher eingestuft.

Häufigstes Fehlverhalten bei Pkw-Fahrenden, 2024
AltersgruppeAm häufigsten Am zweithäufigsten
18 bis 24Geschwindigkeit nicht angepasst, 19,7 %Abstand zu gering, 19,2 %
25 bis 64Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren, 20,5 %Vorfahrt oder Vorrang missachtet, 17,9 %
65 und älterAbbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren, 22,0 %Vorfahrt oder Vorrang missachtet, 20,9 %

Die Situationen ähneln sich über die Altersgruppen hinweg stärker, als man denkt. Unterschiedlich ist die Gewichtung, nicht die Art der Situation. Interessant ist noch ein Wert: Alkohol war bei den 65plus in 1,0 Prozent der Fälle mitursächlich, bei den 25- bis 64-Jährigen in 3,9 Prozent.

Was verändert sich beim Fahren?

Drei Dinge nennt die Verkehrspsychologie regelmäßig, und alle drei verlaufen schleichend. Das Sehen lässt vor allem bei Dämmerung und Dunkelheit nach: die Anpassung von hell auf dunkel, die Erholung nach Blendung, das Umstellen von nah auf fern, das nutzbare Sehfeld am Rand. Die Aufmerksamkeit wird anfälliger für Ablenkung, besonders wenn mehrere Dinge gleichzeitig laufen. Und das Leistungstempo lässt nach — wobei die Güte der Leistung weniger betroffen ist als das Tempo. Fehler entstehen vor allem unter Zeitdruck.

Dazu kommt die Beweglichkeit. In Fahrversuchen zeigte sich ein Zusammenhang zwischen der Drehfähigkeit des Nackens und dem Bremszeitpunkt, und je älter die Fahrenden waren, desto seltener fiel der Schulterblick beim Rechtsabbiegen aus. Das ist ein Zusammenhang, keine Ursache — aber es erklärt, warum ein gut eingestellter Spiegel und ein bewusster Schulterblick beim Abbiegen so viel ausmachen.

Was amtlich gemessen wird, ist übrigens nur das Sehen, und auch das nur bei der Erteilung der Fahrerlaubnis: Der Sehtest gilt als bestanden bei einer zentralen Tagessehschärfe von 0,7 auf beiden Augen, mit oder ohne Brille. Für die Klasse B gibt es danach keine wiederkehrende Pflicht.

Wie teste ich meine Fahrtauglichkeit selbst?

Mit zwölf ehrlichen Fragen für die nächste Fahrt. Sie ergeben keine Punktzahl und kein Ergebnis. Sie sind Notizen für das eigene Nachdenken — und eine gute Vorlage für das Gespräch bei einer Rückmeldefahrt, das genau so beginnt: mit der eigenen Einschätzung.

Fragen und was dahintersteckt
Frage an dichWas dahintersteckt
Fahre ich abends und bei Regen noch so gern wie tagsüber?Dämmerung, Blendung und die Anpassung von hell auf dunkel verändern sich früher als die Tagessehschärfe.
Wie lange ist mein letzter Sehtest her?Vorgeschrieben ist er nur bei der Erteilung der Fahrerlaubnis. Geprüft wird dabei die Tagessehschärfe, nicht das Sehen in der Dämmerung.
Fällt mir das Rückwärtsfahren und Einparken schwerer als früher?Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren und Anfahren sind über alle Altersgruppen hinweg das häufigste Fehlverhalten.
Wie weit drehe ich mich beim Schulterblick?Im Fahrversuch hing die Drehfähigkeit des Nackens mit dem Bremszeitpunkt zusammen und die Häufigkeit des Schulterblicks mit dem Alter.
Wie geht es mir an großen Kreuzungen mit vielen Spuren?Vorfahrt und Vorrang stehen bei den 65plus mit 20,9 Prozent an zweiter Stelle der Unfallursachen, bei den 25- bis 64-Jährigen mit 17,9 Prozent.
Fahre ich noch Autobahn, und wenn nein, seit wann nicht mehr?Bei der Rückmeldefahrt darf die Autobahn entfallen, wenn jemand sie ohnehin nicht nutzt. Die Strecke richtet sich nach dem Alltag.
Werde ich unruhig, wenn hinter mir jemand drängelt?Nicht das Können, das Tempo ist das Empfindliche. Fehler entstehen vor allem unter Zeitdruck.
Wie oft greife ich während der Fahrt zum Radio, zum Navi oder zum Telefon?Geteilte Aufmerksamkeit und das Unterdrücken nebensächlicher Reize verändern sich mit den Jahren.
Habe ich in den letzten Monaten ein neues Medikament bekommen?Der Beipackzettel sagt, ob die Verkehrstüchtigkeit betroffen sein kann. Arztpraxis und Apotheke sagen dir, was das für deine Kombination heißt.
Wann hatte ich zuletzt einen Beinahe-Zusammenstoß, und in welcher Situation?Die Situation ist aufschlussreicher als die Häufigkeit — sie zeigt, worauf bei der nächsten Fahrt zu achten ist.
Sagt jemand im Auto häufiger etwas zu meiner Fahrweise als früher?Fremdbeobachtung ist der Kern der Rückmeldefahrt. Im Alltag kommt sie meist beiläufig.
Passt mein Auto zu dem, was ich fahre?Rückfahrkamera, Abstandswarner und eine gute Sitzposition verändern genau die Situationen, die in der Statistik oben stehen.

Die Antworten sind Notizen, kein Befund. Sie sagen nichts über die Fahreignung aus — dafür gibt es klare rechtliche Maßstäbe, und die prüft kein Fragenkatalog.

Hinweis: Die Angaben dienen nur der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung.

Was ist eine Rückmeldefahrt?

Ein freiwilliges Angebot, bei dem jemand mitfährt und zurückmeldet, was er gesehen hat. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hat dafür Mindeststandards beschlossen: eine einmalige standardisierte Beobachtung im echten Verkehr, 30 bis 45 Minuten reine Fahrzeit, danach 10 bis 20 Minuten Rückmeldegespräch. Gefahren wird mit dem eigenen Auto, die beobachtende Person sitzt daneben oder hinten rechts. Die Strecke führt innerorts und außerorts, nach Möglichkeit auch über die Autobahn — sie kann entfallen, wenn sie im Alltag keine Rolle spielt.

Der Verkehrssicherheitsrat stellt ausdrücklich fest: „Die Rückmeldefahrt stellt aber keine Überprüfung der Fahreignung oder eine erneute Fahrprüfung dar. Es werden also keine Entscheidungen ‚geeignet‘ oder ‚nicht geeignet‘ bzw. ‚bestanden‘ oder ‚nicht bestanden‘ getroffen.“ Nichts davon geht an eine Behörde.

Das Gespräch danach hat drei Teile: Zuerst schätzt du dich selbst ein, dann geht die beobachtende Person ihr Protokoll durch, dann werden gemeinsam Vorsätze abgeleitet. Im Beschluss steht dazu ein Satz, der den Ton vorgibt: Der Beratungsaspekt soll im Vordergrund stehen, ein Belehren ist zu vermeiden.

Angeboten werden Rückmeldefahrten von Fahrschulen vor Ort, daneben von ADAC, TÜV, DEKRA, den Landesverkehrswachten und Automobilclubs. Die beobachtenden Personen brauchen eine eigene Weiterbildung dafür — in Frage kommen amtlich anerkannte Sachverständige und Prüfer, Verkehrspsychologen, Fahrlehrer und Trainer aus Sicherheitstrainings. Der Verkehrssicherheitsrat empfiehlt die freiwillige Teilnahme spätestens mit 75.

Bringt das etwas?

Für die Rückmeldefahrt gibt es eine Messung. In einer randomisierten Studie mit 135 Autofahrerinnen und Autofahrern zwischen 70 und 91 Jahren fuhren drei Gruppen zweimal im Abstand von drei Monaten eine standardisierte Strecke im echten Verkehr. Zwei Gruppen bekamen eine Rückmeldung, eine nicht. Bei der zweiten Fahrt machten die beiden Gruppen mit Rückmeldung insgesamt signifikant weniger Fehler als die Kontrollgruppe, die etwa so viele Fehler machte wie beim ersten Mal.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Gemessen wurden Fahrfehler auf einer Testfahrt, nicht Unfälle — über das Unfallrisiko sagt die Studie nichts. Und die Fachseite weist selbst darauf hin, dass es sich in solchen Studien eher um ausgewählte Stichproben handelt, die im Vergleich zu anderen ihrer Altersgruppe wenige gesundheitliche Einschränkungen hatten. Für allgemeine Nachschulungen nach dem Führerscheinerwerb ist eine Wirkung auf Unfälle dagegen nicht belegt.

Die Zufriedenheit lag in allen drei Gruppen über 96 Prozent, auch bei denen ohne Rückmeldung.

Wird die Fahrtauglichkeitsprüfung Pflicht?

Eine Pflichtprüfung ab 70 oder 75 gibt es in Deutschland nicht, Einzelheiten stehen auf der Seite Führerschein ab 70: Was gilt, und was kommt?

Neu ist etwas anderes. Die EU-Führerscheinrichtlinie vom Oktober 2025 verlangt vor jeder Erneuerung des Führerscheins eine ärztliche Untersuchung, in jedem Alter. Für Auto- und Motorradführerscheine dürfen die Staaten stattdessen eine Selbstauskunft verlangen, also ein Formular, auf dem du deine Gesundheit selbst einschätzt. Oder sie nutzen ein eigenes Prüfsystem. Deutet die Selbstauskunft auf eine Erkrankung hin, folgt die ärztliche Untersuchung. Ab 65 dürfen die Staaten die Gültigkeit des Führerscheins außerdem verkürzen, sie müssen es aber nicht.

Wie Deutschland das umsetzt, steht noch nicht fest. Die Richtlinie ist bis zum 26. November 2028 umzusetzen und gilt ab dem 26. November 2029.

Häufige Fragen

Wann darf man im Alter nicht mehr Auto fahren?

Eine Altersgrenze gibt es im deutschen Recht nicht. Maßgeblich ist die Fahreignung, im Alltag Fahrtauglichkeit genannt: Geeignet ist, wer die notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllt und nicht erheblich oder wiederholt gegen Verkehrsvorschriften oder Strafgesetze verstoßen hat. Das ist etwas anderes als die Fahrkompetenz, also die Fähigkeiten und das Wissen für den Verkehr.

Erfährt die Führerscheinstelle vom Ergebnis?

Nein. Bei der Rückmeldefahrt gibt es kein „bestanden“ und kein „nicht bestanden“, und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat hält fest: „Es ist keine Meldung an die Fahrerlaubnisbehörde vorgesehen.“ Auch ADAC, TÜV und DEKRA geben die Ergebnisse ihrer freiwilligen Checks nicht an Behörden weiter.

Was kostet eine Fahrtauglichkeitsprüfung?

Das hängt vom Anbieter ab. Der ADAC nennt für seinen Fahr-Fitness-Check ab 75 Euro für Mitglieder und ab 95 Euro für alle anderen, Stand 28.09.2026. TÜV und DEKRA nennen Preise auf Anfrage. Der Online-Test des Verkehrssicherheitsrats und die Gesprächsrunden „sicher mobil“ sind kostenfrei.

Kann ich meine Fahrtauglichkeit online testen?

Einen ersten Eindruck bekommst du, ein belastbares Ergebnis nicht. Der Online-Test des Deutschen Verkehrssicherheitsrats prüft in wenigen Minuten Sehen, Hören und Aufmerksamkeit, anonym und kostenfrei. Der Verkehrssicherheitsrat schreibt selbst, dass er keinen professionellen Test ersetzt. Die Unfallforschung hat mehrere hundert Zusammenhänge zwischen Laborwerten und Fahrverhalten geprüft, nur zehn waren statistisch bedeutsam.

Wer darf meine Fahrtauglichkeit anzweifeln?

Zweifel prüfen darf nur die Führerscheinstelle, amtlich Fahrerlaubnisbehörde. Sie braucht dafür einen Anlass, also Tatsachen, die Bedenken begründen. Dann kann sie ein Gutachten anordnen, etwa von einer Fachärztin oder einer Begutachtungsstelle, und die Kosten trägst du. Hinweise kommen zum Beispiel von der Polizei: Sie muss der Behörde Mängel melden, die nicht nur vorübergehend sind.

Zuletzt geprüft am 29.09.2026

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Sven Schultz, Gründer von gen50

Gründer von gen50

Sven Schultz

Hi, ich bin Sven. Ich mache gen50 von der schönen Spree aus. Ich bin mittlerweile selbst auf dem Weg zur 50. Ich schreibe über alles, was mich interessiert: Reisen, guter Wein, Finanzen, mein Garten, KI und gesund bleiben. Viel Spaß beim Lesen. Wenn was ist, schreib mir.

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